Kosteneinsparung in der Küche

Betriebskosten, welche Sie von vorn herein einsparen können bringen Ihnen einen nicht so großen Umsatzdruck.

Das heißt, was Sie einsparen können, brauchen sie nicht zu erwirtschaften.
Bei Strom, Gas oder beim Einkauf von Lebensmittel und Ähnlichem, empfiehlt es sich, alle zwei bis drei Jahre von anderen Anbietern ein entsprechendes Angebot erstellen zu lassen und wechseln Sie bei Bedarf.

Möchten Sie Ihre bevorzugte Firma nicht wechseln , verhandeln Sie soweit es Beiden möglich ist und entscheiden Sie aus wirtschaftlichen, persönlichen oder aus welchen Gründen auch immer ob Sie bleiben oder wechseln wollen.

Sehr große Einsparungen können im Bereich des WES – Wareneinsatzes gemacht werden.
Wenn Sie günstig einkaufen, wird Ihr Endprodukt billiger oder Sie haben mehr Gewinn.
Die Entscheidung darüber wie Sie die erworbenen Gewinne verwenden ist allein Ihre Sache.
Machen Sie ständig Preisvergleiche und schöpfen Sie die angebotenen Aktionen aus.
Aber Vorsicht! Bedenken Sie, dass bei größeren Einkäufen die Kosten der Lagerhaltung, des Transportes und der eventuelle Verderb berücksichtigt werden müssen.

Kosteneinsparung durch: Unvergleichbar zu sein!
Wenn Sie die gleichen Speisen und Getränke wie Ihr Mitbewerber anbieten, obwohl Sie vielleicht eine bessere Dienstleistung dazu anbieten, wird Ihr Gast kaum einen Unterschied zu Ihrem höheren Preis kennen.
Unvergleichbar durch ein anderes Angebot ist daher oft sinnvoll.
Oft ist es nur notwendig andere Beilagen anzubieten und das Gericht erscheint dem Gast in einem anderen Licht.

Es müssen nicht immer hochwertige Fleischteile wie Filet oder Rücken verwendet werden, es können auch einfachere Teile wie Rindsbrust, Hühnerkeulen oder Innereien sein.
Beachten Sie aber auch immer, dass nur eine gute Qualität der Lebensmittel ein hervorragendes Endprodukt liefert.
Sie können einfache Nahrungsmittel zu hochwertigen Erzeugnissen veredeln in dem Sie selten verwendete Gewürze, Raritäten oder kostbare Genussmittel zusetzen.

Kochen Sie mit saisonalen Produkten, diese sind in der Erntezeit frischer, in besserer Qualität und günstiger erhältlich. In dieser Zeit könne Sie auch Convenience wie Marmeladen, Chutneys, Salate Wildgerichte oder Pasta Saucen selbst herstellen um in der restlichen Zeit des Jahres ausreichend zur Verfügung zu haben.
Selbstgemachtes, Kreatives kann oft kostengünstiger produziert und teuer verkauft werden.
Verarbeiten Sie diese Saisonalen Lebensmittel zu Convenience an einem Tag in der Woche in der Sie eine geringere Auslastung ihres Betriebes haben.

Kräuter, Sprossen oder essbare Blüten selbst angepflanzt sind immer frisch. Sie haben keinen Verderb und sind bei guter Pflege immer verfügbar. Wildkräuter sammeln, entspannt und bringt eine willkommene Abwechslung in Ihre Speisenkarte.

Bei der Verarbeitung ganzer Tiere oder Tierteile kann durch die Verwertung aller Teile eine Durchschnittskalkulation errechnet werden, wobei mindere Fleischteile und Knochen zu hochwertigen Speisen verarbeitet werden und die Premiumstücke wie Filet oder Rücken günstiger angeboten werden dürfen.
Aus günstig zu erwerbenden Innereien lassen sich köstliche Vorspeisen und Hauptgerichte zaubern.

Richtige Produktionsmengen, die richtige Lagerung oder das konservieren der Speisen mindern den Verderb und erhöhen dadurch die zu verkaufende Stückzahl.

Rechtzeitige Verarbeitung von Abschnitten und Resten aus einer Überproduktion schützen Sie vor dem Verderb in dem Sie diese zu hochwertigen neuen Produkten verarbeiten.
Gemüseabschnitte können für Fonds und Saucen mit Kartoffeln oder Stärke etwas verdickt und zur Konservierung sterilisiert, bei Bedarf für Gemüsesuppen und Gemüsegerichten verwendet werden.
Diese Wiederverwertung ist für Sie bares Geld.

Kalkulation in Küche und Keller sind besonders wichtig.
Richtige Portionsgrößen mit der Waage abwiegen oder Saucen und Suppen abmessen. Oft werden überdimensional große Portionen zu einem geringen Preis angeboten. Wenn Sie eine richtige Kalkulation durchführen, werden Sie erkennen, dass Sie möglicherweise umsonst arbeiten.
Diese Kalkulation sollte alle Kostenstellen in Ihrem Betrieb berücksichtigen.
Der weitere Vorteil nicht allzu großer Hauptspeisenportionen ist jener, dass der Gast auch noch auf Vorspeisen, Suppe und/ oder auf ein Dessert Lust hat.
Stellen Sie auch immer wieder eine Nachkalkulation an, daraus können Sie erkennen, ob Sie nach einem Monat die richtigen Portionsgrößen oder den richtigen Preis errechnet haben.
Die Kontrolle ist für einen Betrieb immer wieder einer der wesentlichen Punkte für das Aufzeigen von Einsparungen oder Verlusten.

Halbfertig- und Fertiggerichte können unterschiedlich haltbar gemacht werden.
Die einfachste ist sicherlich die Kühlung und Tiefkühlung. Jedoch auch einer der Kostenintensivsten.
Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob Sie nur einen kleinen Kühlschrank oder eine Tiefkühltruhe benötigen oder aber Kühl- und Tiefkühlzellen. Je geringer der Platzbedarf ist, desto kostengünstiger können Sie produzieren.

Mehr Umsatz senkt die Selbstkosten und die Betriebskosten und verursacht daher einen höheren Gewinn. Versuchen Sie daher Ihrem Gast Zusatzverkäufe geschmackvoll zu machen.
Verkaufen Sie zusätzlich eine Vorspeise, eine Suppe ein Dessert oder einen Aperitif. Leere Gläser beim Gast signalisieren, dass er voraussichtlich bereit ist noch etwas zu trinken.
Zusatzverkäufe können aber auch in einem kleinen Shop erfolgen. Selbstgemachtes, passende Produkte von befreundeten Firmen, Geschenkgutscheine oder Hinweise auf Spezialitätenwochen.